Vom Unternehmen zur Person arbeiten
Beginnen Sie mit dem Zielkonto: Branche, Grösse, Region, Geschäftsmodell und aktueller Anlass. Prüfen Sie danach, welche Funktion das Thema tatsächlich verantwortet. Ein Profil ist Kontext, keine automatische Einladung zu einer Verkaufsnachricht.
Eine Recherchematrix verwenden
Automatisierung bewusst begrenzen
Die LinkedIn-Nutzungsvereinbarung untersagt unter anderem nicht genehmigtes Scraping und bestimmte automatisierte Methoden. Diese Plattformregeln sind keine Quelle des Schweizer Rechts, gelten aber für die Nutzung des Dienstes. Ein verantwortlicher Prozess priorisiert manuelle Prüfung und nachvollziehbare Kommunikation.
Eine Nachricht mit Kontext schreiben
Eine gute Kontaktaufnahme nennt einen konkreten Bezug zum Konto, formuliert eine überprüfbare Hypothese und stellt eine kurze Frage. Überinterpretieren Sie Beiträge oder Rollen nicht. Verzichten Sie auf erfundene Gemeinsamkeiten, künstliche Dringlichkeit und eine sofortige Terminbitte ohne Gesprächsgrund.
Den Kanalwechsel transparent gestalten
Wenn eine Person ein Gespräch wünscht, dokumentieren Sie Zustimmung, bevorzugten Kanal, Sprache und Thema. Ein Wechsel zu E-Mail oder Telefon darf nicht dazu dienen, eine Ablehnung auf LinkedIn zu umgehen. Bei einem Nein endet die Sequenz über alle Kanäle, sofern keine andere klare Grundlage besteht.
Für Werbung und Marketing bleibt zusätzlich der schweizerische Datenschutz- und Kommunikationsrahmen relevant.
Qualitätscheck
- Zielkonto vor Profil ausgewählt.
- Rolle nicht nur nach Titel interpretiert.
- Signal öffentlich und relevant.
- Nachricht manuell geprüft.
- Plattformregeln eingehalten.
- Ablehnung kanalübergreifend respektiert.